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Imparare Italiano | Babbel.com

Online Italienisch lernen

Circa tre anni fa ho cominciato di imparare italiano e non era facile …

Als ich vor ungefähr vier Jahren begann an der VHS Berlin Friedrichshain-Kreuzberg bei Caterina Dell’Anno Italienisch zu lernen, bestand die größte Herausforderung nicht in der Aussprache, Grammatik oder Rechtschreibung, sondern darin schnell und regelmäßig Vokabeln zu lernen.

Als erstes versuchte ich es mit dem guten alten Zettelkasten, den man mit Karteikarten füllte. Jede neue Karteikarte stand für eine neu gelernte Vokabel. Auf der Vorderseite die Vokabel in Deutsch und auf der Rückseite zur Kontrolle in Italienisch. Lag man richtig, rückte die Karteikarte einen Reiter weiter. Lag man falsch blieb die Vokabel wo sie war. Das wiederholte man dann mit jeder Vokabel fünfmal und danach saß sie fest im Langzeitgedächtnis. So jedenfalls war der Plan. Vor der Arbeit steht man auch nicht wirklich ein paar Minuten früher auf, um noch ein paar Vokabeln zu lernen und am Abend fehlte die Lust noch einmal den Kopf anzustrengen. Blieb also der Weg zum Büro. Aber so ein Karteikasten ist ausgesprochen unhandlich.

Also kaufte ich mir in der Buchhandlung Vokabelbücher und begann bei A und kam nicht einmal bis B, denn diese endlosen Listen von alphabetisch aufgelisteten Wörtern waren schlicht langweilig und aus dem Zusammenhang gerissen schwer zu merken.

Dann kaufte ich mir mein erstes Smartphone und stöberte durch den Appstore. Und siehe da, es gab ein paar Apps, mit denen man Vokabeln lernen konnte. Ich lud ein paar von ihnen herunter und bemerkte bald, dass ich nur noch eine App nutze: Babbel. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich. Im Appstore wird sie kostenlos angeboten, allerdings umfasst der Wortschatz in dieser Version nur ein paar Vokabeln zur Begrüßung und zum Kennenlernen. Alle weiteren Themen muss man kostenpflichtig freischalten.

Im Grunde arbeitet der Wortschatztrainer von Babbel genauso wie der gute alte Karteikasten. In der ersten Runde lernt man neue Vokabeln kennen – Merken, Wiedererkennen, Schreiben – danach wiederholt man bis zu zwanzig Vokabeln pro Tag und lernt zu einem Thema neue Vokabeln kennen. Dabei zeigt einem die App immer an, wie viele Vokabeln man bereits gelernt hat und wie viele Vokabeln man noch wiederholen muss. Wer an sein Smartphone ein Headset angeschlossen hat, kann dabei auch noch seine Aussprache trainieren.

Babbel gibt es auch als Version für den guten alten PC. Hier kann man nicht nur Vokabeln lernen, sondern auch Grammatik und Rechtschreibung. Die Kurse umfassen die Stufen A1 und A2 im europäischen Referenzrahmen zum Erlernen von Fremdsprachen. Man kann dabei wählen, ob man einzelne Kurse kostenpflichtig frei schaltet oder eine monatliche Flatrate bucht. Hat man einen Kurs abgeschlossen, erhält man ein Babbel-Zertifikat.

Die Desktopvariante von Babbel bietet über die Kurse hinaus auch die Möglichkeit Sprachtandems mit anderen Lernenden zu bilden oder diese darin zu unterstützen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, in dem man deren an einem Board veröffentlichten Schreibübungen korrigiert.

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet auch die Lernplattform Busuu. Auch Busuu bietet eine App für Android und iOS an. Jedoch konnte ich mich mit dieser Plattform auf Grund des Designs nicht anfreunden. Qualitativ nehmen sich aber beide Plattform nichts.

Fazit nach vielen Monaten Lernen mit Babbel ist, dass es den Sprachkurs zwar nicht ersetzt, aber hervorragend ergänzt, weil es das Wiederholen von Vokabeln und Grammatik so einfach macht.

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